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Anschrift SekHerz
KSM Handball 2012 
Am Schweizerischen Schulsporttag in Zürich erreichten die Mädchen der Oberstufe Herzogenbuchsee den 2. Rang, die Knaben den 13. Rang.
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Bericht der Knaben von Dominique Mauron:
Am 6. Juni 2012 trafen sich die Schüler der Sekundarschule Herzogenbuchsee, um 6.10 Uhr mit den Betreuern Christian Ingold und Lukas Biedermann am Bahnhof Herzogenbuchsee um zusammen an die Schülermeisterschaft der Sportart Handball zu gelangen. Am Hauptbahnhof Zürich mussten wir mit einer S-Bahn noch zwei Stationen weiter fahren. An diesem kleineren Bahnhof war es unser Ziel möglichst direkt zum Standort des Turniers spazieren. Doch machte uns ein fremder Mann einen Strich durch die Rechnung und als wir ihn nach dem Weg fragten weiste er uns in die total falsche Richtung hin. So liefen wir noch viel zu lange in der Stadt herum.

In der Halle hatten wir sogleich das erste Spiel um 9 Uhr. Wir verschliefen es voll da das Spiel nur 9 Minuten dauerte und verloren mit 5:3. Nach dieser bitteren Niederlage waren wir sogleich hellwach und konnten den zweiten Match ohne weitere Schwierigkeiten gewinnen. Nach dieser Glanzleistung klappte es in den nächsten zwei Spielen leider nicht ganz zum Sieg. Sie erreichten zwei hart umkämpfte Unentschieden.
In den Pausen stärkten sich die Spieler jeweils, da es gratis Essen und Trinken gab . Im Spiel gegen den Favoriten Muothatal konnten sie ihre Fähigkeiten ein weiteres Mal nicht perfekt einsetzen. Sie verloren es recht deutlich mit 9:3. Das letzte Gruppenspiel wollten sie unbedingt noch gewinnen. Sie hatten zwar die Chance, einen Sieg einzufahren, aber sie nutzten sie nicht. Das Platzierungspiel um den 13. Platz gewannen sie überlegen.
Oberstufe Sek Herzogenbuchsee Knaben:
Nicola Aeschbach, Tobias Biedermann, Dominique Mauron, Tim Ammann, Lukas Zingg, Fabian Schaad, Dario Baumberger, Yassin Manaa, Lukas Wagner
 
Bericht der Mädchen von Angela Re:
Bereits früh am Morgen machten sich die Buchser Mädchen auf den Weg nach Zürich, um sich dort an den schweizerischen Schülermeisterschaften gegen die anderen Teams zu beweisen.
Mit einer Aufstellung von vier Feldspielern und einem Torwart auf einem sehr kleinen Feld entsprachen die Spielumstände nicht ganz dem gewohnten Umfeld der Buchserinnen, doch diese passten sich dem System schnell an.
Bereits im ersten Spiel konnte die Oberstufe Herzogenbuchsee einen Sieg davontragen. Das gegnerische Team war eine durchschnittlich spielende Mannschaft, so war es nicht schwer, die ersten zwei Punkte zu gewinnen.

Das zweite Spiel jedoch stellte eine große Herausforderung für die Buchserinnen dar: St. Gallen, allesamt Spielerinnen, die auf einem hohen Niveau Handball spielten. Anfangs der Spielzeit konnten die Buchser Mädchen gut mithalten, die Verteidgung war stark, auch vorne konnte man immer wieder Erfolge feiern. Doch nach etwa sechs Minuten Spielzeit hatten die Mädchen einen Durchhänger, was sich vor allem in der Verteidigung bemerkbar machte. Die St. Gallerinnen konnten damit einen grossen Versprung herausholen, den die Buchserinnen im Rest der Spielzeit nicht wieder aufzuholen vermochten.

Nun musste man jedes kommende Spiel gewinnen, um sich einen Platz im Halbfinale zu sichern, und es gab noch mehrere starke Mannschaften in der Gruppe der Buchserinnen.
Spiel Nummer drei ähnelte dem ersten, diese zwei Punkte zu holen, stellte keine Schwierigkeit dar, auch wenn die Buchser Mädchen oft technische Fehler machten und Fehlpässe warfen.
Im darauffolgenden Spiel erbrachten die Buchserinnen die beste Leistung vom ganzen Tag. Unhaltbar knallten die Bälle ins Netz des gegnerischen Tores, während die Verteidigung der Buchser Mädchen keine gegnerische Spielerin an sich vorbeiziehen liess. Es war ein spannend anzuschauendes Spiel, welches die Mädchen schliesslich mit einem hohem Torstand beendeten.
Auch das nächste Spiel gewannen die Buchserinnen unerwarteterweise, und somit waren sie im Halbfinale angelangt. Dieses einzelne Spiel entschied, ob sie im Finale um den ersten und zweiten Platz kämpfen durften oder ob sie um den dritten und vierten Platz spielen mussten.

Von Anfang an lieferten sich die Gegnerinnen mit ihnen ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Sobald die Buchserinnen ein Tor kassierten, warfen sie auch schon den Ausgleich.
Schon der kleinste Fehler könnte das Aus bedeuten. Es blieb bis zur letzten Sekunde spannend. Doch die Buchserinnen blieben konzentriert. Angefeuert von Coach Brigitte Lüthi und Begleiterin Silvia Niklaus spielten sie sich ins Finale der schweizerischen Schülermeisterschaften.

Die bittere Ernüchterung kam jedoch sogleich. Die Gegnerinnen im Finalspiel waren die St. Gallerinnen, gegen die die Buchser Mädchen ja schon einmal eine Niederlage einstecken gemusst hatten.
Dennoch gingen die Buchserinnen voller Elan an das Spiel heran. Sie kämpften um die Bälle, bildeten in der Verteidigung eine kompakte Mauer, die die St. Gallerinnen nur mit Mühe überwinden konnten. Doch leider klappte im Angriff überhaupt nichts. Ball um Ball wurde von der gegnerischen Torhüterin abgewehrt, wenn auch manchmal nur aus Zufall. Lang stand es 0 : 0.

Aber dann liess der Ehrgeiz der Buchserinnen etwas nach, die Mauer der Verteidigung bekam Löcher, welche die St. Gallerinnen gekonnt zu durchdringen wussten. Die Tore begannen zu fallen, schliesslich erzielten auch die Buchserinnen erste Treffer. Es wurde ein harter Kampf, aus dem die Buchserinnen leider als Verlierer herausgingen. Wegen nur drei Toren hatten sie den Schweizermeister-Titel verpasst.

Erst herrschte grosse Enttäuschung, doch die Erkenntnis, das man sich im Vergleich zu letzem Jahr einen Rang hochgearbeitet hatte, brachte die gute Laune der Mädchen rasch wieder zurück.

Und, wer weiss, vielleicht klappt es ja nächstes Jahr...

Oberstufe Herzogenbuchsee Mädchen:
Tabea Bilger, Michelle Schmied, Julia Kauz, Angela Re, Andrea Wolf, Daniela Niklaus, Muriel Hofer, Nadja Kaiser, Melanie Wyss, Anna Schröer
Mit freundlicher Genehmigung von Brigitte Lüthi

 
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