Besuch bei der EWK AG
| Besuch der Trinkwasserversorgung Herzogenbuchsee | |
Angefangen hat alles ganz anders. Bei einer Trinkwasseranalyse mit dem Aquanal-Oekotest stellten die Jugendlichen im Mittelschulunterricht einen erhöhten Wert an Ammonium fest. Zweifel über die Trinkwasserqualität kamen auf. Ein Briefkontakt mit dem EWK Herzogenbuchsee sollte Klärung bringen. | |
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| Dort standen wir auf einem Gebiet, bei dem das Grundwasser nur gerade 2 m unter der Oberfläche stömt. |
| Neugierig guckten wir in den 12 m tiefen Wasserschacht. Das einströmende Trinkwasser aus der Umgebung gelangt ab einer Tiefe von 6 m über viele Einlassöffnungen in diesen Schacht, aus dem es dann in einen Zwischenspeicher nebenan gepumpt wird. Der Zwischenspeicher fasst 240'000 l. Allfällige Schwebestoffe oder Sand lagern sich hier ab. Das Wasser ist etwa 10-11°C warm. | ||
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| Der Zwischenspeicher muss etwa alle drei Monate geleert und gereinigt werden. Gefüllt werden kann das Zwischenbecken mit drei Pumpen, die zusammen 5000 l pro min schöpfen. | ||
| Die Roten Maschinen im Vordergrund sind die drei Hauptpumpen, mit denen
das Trinkwasser aus dem Zwischenbecken ins Reservoir Steinhof und ins
Netz gepumpt werden. Sie stammen aus den Jahren 1949 und 1966 und
funktionieren perfekt. Ein Stockwerk darunter sieht man das Hauptpumpwerk mit den drei neunstufigen Pumpen. Zusammen können sie ebenfalls 5000 l Wasser pro Minute fördern. | ||
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| Etwas später wechselten wir dann zu einer Trinkwasserfassung, die etwa 200 m weiter oenzaufwärts liegt. Hier besichtigten wir den ausgeleuchteten 18 m tiefen Sammelschacht. |
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| Zum Schluss fuhren wir mit den Autos zum Reservoir im Steinhof. Zwei riesige kreisrunde Bassins von 20 m Durchmesser und 6 m Höhe speichern das Trinkwasser. Zwei Becken sind es, damit eines gewartet werden kann, während das andere in Betrieb und die Bevölkerung dadurch immer mit Wasser versorgt bleibt. Übersichtlich angelegte Verteilrohre und Schieber sichern die Wasserverteilung von und zum Reservoir. |
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| Mit einem herzlichen Applaus in der Halle des Reservoirs bedankte sich die Klasse bei Herrn Leibundgut für die ausführliche und interessante Führung, die weiteren Interessenten wärmstens empfohlen werden kann, gibt sie doch Einblick in einen wichtigen Themenbereich unserer Lebens: sauberes Trinkwasser. Die Frage, warum unser Aquanal-Oekotest derart ungewöhnliche Resultate lieferte, liess sich an diesem Nachmittag nur teilweise beantworten. Nahe liegt die Vermutung, dass unsere Schulchemikalien für exakte Messungen zu alt waren. |
| Mai 2008 / am |






















