Im Rahmen der «Tage der Genforschung» 2006 besuchte die Klasse 1d mit ihren Chemie- und Biologielehrpersonen Silvia Lüscher und Stefan Achermann das Institut für Biochemie und Molekularbiologie der Universität Bern.
Mittels Gentechnik dem Verbrecher auf der Spur
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Um herauszufinden, ob die Spuren am Tatort zu einem verdächtigten Täter passen, ermittelt man aus sichergestellten Zellen mit Hilfe der DNA-Analyse ein Täterprofil. Deckt sich dieses mit jenem der verdächtigten Person, ist der Täter zweifelsfrei überführt:
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| Im Labor wurden zuerst anhand von Dias wichtige Infos über Bakterien und Zellen vermittelt. |
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Dann wurde es handfester. Wir durften aus Hefezellen die DNA isolieren. Sie lässt sich mittels eines Holzstäbchens wie ein Gummiband aufziehen.
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Im nächsten Schritt wurde gezeigt, wie Stoffe gemischt (Vortex) und mit der Tischzentrifuge wieder getrennt werden können. Auch der Umgang mit Pipetten musste gelernt sein.
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Mittels Schablonen an einer Wand und einer Computeranimation wurden wir über die Polymerase informiert. Bei diesem Vorgang werden DNA-Abschnitte vervielfältigt. Jeder Verdoppelungsschritt erfordert nacheinander 92°C (Auftrennen der DNA), 50°C (Primer anlagern) und 72°C (Kette verlängern). Das ganze geschieht vollautomatisch.
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Nach 3 bis 4 h sind Miliarden solcher Abschnitte entstanden. Diese gilt es nun noch zu sortieren. Dazu gibt man die Probe in ein Gel, das man an eine elektrische Spannung legt (Elektrophorese). Die kleinen, leichten Abschnitte wandern nun rasch durch das Gel, die grossen langsam. Nach einer gewissen Zeit enttdeckt man unter dem UV-Licht die DNA-Abschnitte als orangefarbene Streifen. Bei jedem Menschen sind diese Streifen anders verteilt.
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Leider ging der interessante Morgen viel zu schnell zu Ende.
Wir danken Herrn Professor Dr. Hans Trachsel und seinen Mitarbeitern für den lehrreichen Kurs.
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Detaillierte Informationen erhält man unter: Institut für Molekularbiologie
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