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Anschrift SekHerz
Rüeblihorn 2008 

Unser letztes gemeinsames Skilager
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Montagmorgen, kurz vor 07.00 Uhr. Auf dem Viehmarktplatz war es noch dunkel, doch das Stimmengewirr verriet den frühen, regen Betrieb. Kurz darauf fanden wir uns wieder eingeklemmt in den engen Sitzen. Über Stock und Stein, enge Serpentinenkurven mit inbegriffen, führte uns die Fahrt nach Saanenmöser. Der erste Tag lief nach dem gleichen Schema ab wie immer: Mit dem Lätz-Güetli- Lift rauf, dann in sausender Fahrt zum Rüeblihorn runter, Mittagessen, Auspacken und danach ab auf die Piste. Doch...
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zwei Stimmungstrüber standen dem sonst so grandiosen Tag doch noch im Wege. Der erste hiess Matthias, welcher auf unerklärliche Weise fast eine Suchaktion auslöste und schliesslich mit Joëls doch noch ins Rüeblihorn gelangte. Der zweite Stimmungstrüber hiess Frau Schrag. Diese trudelte mit nervenaufreibenden zwei Stunden Verspätung im Rüeblihorn ein. Kaum begonnen, fand der erste Tag auch schon sein Ende, welches sich mit einer sonst seltenen Ruhe im Rüeblihorn breitmachte.
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Doch am nächsten Morgen, wie konnte dies nur sein, machte sich etwas schlechte Laune breit. Grund für die kleine Misere war das Zerschlagen eines Glases. Doch auch dies war schnell bereinigt, denn Sonnenschein und Pulverschnee stimmten alle heiter. Talstation, Sessellift oder zurück ins Chalet? Fragen über Fragen am Nachmittag, was etwas Unbehagen verbreitete. Schliesslich war die Zeit schon um. So fanden wir uns schon im 3. Tag wieder und glücklicherweise war es niemandem schlecht zumute. Heute ging es für einige von uns ab auf den Rinderberg. Dort waren zwar die Schneeverhältnisse nicht mehr so grandios, aber mit Chai-Teas und dem Funpark blieb die Laune konstant hoch. Schon stand der Valentinstag vor der Türe, doch bei uns im Schnee und bei Minustemperaturen konnte man noch nicht viel vom Frühling ahnen. Und ehe ich michs versah, war schon der Freitag da. War es denn wirklich schon so weit? Kofferpacken, putzen, aufräumen und ab auf Nimmerwiedersehen? Wir beschmierten noch ein paar Brote, welche ausnahmsweise als Lunch auf der Piste eingenommen wurden.
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Nach der kurzen Fahrzeit auf der Piste drängten wir uns alle in den komfortablen Car. Die Fahrt ging recht hurtig vorbei und bald darauf fanden wir uns auf dem dunklen Viehmarktplatz wieder. Der Platz war übersät von wartenden Mamis und Papis. Die Dunkelheit und das Stimmengewirr erinnerten mich wieder an den Montagmorgen.

Céline Neuenschwander, Klasse 1c



 
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