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Anschrift SekHerz
Porträt 
Sekundar- und Realschule Herzogenbuchsee
Klassen 11 Sekundarklassen und 4 Realklassen 7. - 9. Schuljahr mit insgesamt ca. 280 Schülerinnen und Schülern (2009/10)
Lehrpersonen 30 Lehrerinnen und Lehrer
Hauswart
Marcel Stalder (2007)

Gründung
der Sekundar-
schule

Im März 1835 gründeten einige Bürger der Kirchgemeinde einen "Hausväterverein" mit dem Zweck in Herzogenbuchsee eine Sekundarschule zu gründen. Im Mai 1835 wurde die neue Schule als Privatschule eröffnet. 40 Knaben und 10 Mädchen zogen in zwei Klassen in das erste Schulhaus an der Wangenstrasse (die heutige "Chäsi" der Familie Kühne) ein. Von Anfang an besuchten Kinder aus der ganzen Kirchgemeinde diese Schule, das Schulgeld für die Privatschule betrug 1835.40 Fr. Damit nicht nur die Kinder der Begüterten diese Schule besuchen konnten, verwendete man die kleinen Beiträge des Staates für die Unterstützung der Kinder von ärmeren Eltern. Die Gemeinde beteiligte sich erst ab 1868 an der Schule, im Jahr 1895 übernahm dann die Einwohnergemeinde die Schule.

Geschichte des Sekundarschul-
verbandes

Obschon die Gründer der Sekundarschule aus der Kirchgemeinde stammten, wehrten sich diese und die umliegenden Gemeinden lange, sich finanziell an der Schule zu beteiligen. Dies obwohl ab 1868 die Aussengemeinden mit vier Mitgliedern in der neunköpfigen Schulkommission vertreten waren. Erst ab 1901 begannen die Beiträge von 11 Aussengemeinden zu fliessen. 1958 wurde im Kanton Bern das neue Mittelschulgesetz für die Sekundarschulen in Kraft gesetzt. Dieses bildete die Grundlage für die Gründung eines Schulverbandes. Das erste Reglement des Verbandes stammt zwar bereits aus dem Jahr 1951, allerdings mit dem Vorbehalt, dass in Herzogenbuchsee zuerst ein neues Sekundarschulhaus gebaut werden musste. Dieses konnte 1956 am jetzigen Standort bezogen werden und der Sekundarschulverband konnte seine Arbeit aufnehmen.
Folgende zwölf Gemeinden waren ihm angeschlossen: Bettenhausen, Bollodingen, Graben, Heimenhausen, Herzogenbuchsee, Inkwil, Niederönz, Oberönz, Ochlenberg, Röthenbach, Thörigen und Wanzwil. 1977 wurde das erste Reglement des Verbandes überarbeitet, als wichtigster Punkt wurde damals zwischen der Einwohnergemeinde Herzogenbuchsee und dem Sekundarschulverband neu ein Mietvertrag für das Sekundarschulhaus abgeschlossen. Bisher hatte Herzogenbuchsee das Sekundarschulhaus mit Turnhalle zur Verfügung gestellt. Im Jahr 1993 wurde Berken als dreizehnte Gemeinde in den Verband aufgenommen.

Seit 1. August 1999 besitzt die Schule einen eigenen Internetauftritt unter http://www.sekherz.ch. In dieser Zeit wurde auch der Neubau eines weiteren Schulhauses für die Realschule und die BVS realisiert. Heute stehen drei Schulhausbauten auf einem Areal: Sie bilden zusammen ein Oberstufenzentrum für die Sekundarschule, die Realschule und die Berufsvorbereitungsschule BVS.

Meilensteine in der Schulentwicklung waren in den Jahren 2004-06 die Neugestaltung des Pausenplatzes und der Ausbau der Informatikstruktur. Die Sekundarschule besitzt heute ein von Servern gesteuertes hybrides Netzwerk mit je einem Mac- und einem Windows-Informatikzimmer, bei dem Lehrpersonen und Lernende - egal an welchem Gerät sie sich anmelden - ihre persönlichen Daten zum Arbeiten vorfinden.

Aktuell Seit dem 1. Februar 2010 sind Sekundar- und Realschule politisch unter einer Schulkommission und werden operativ von einer Schulleitung geführt.

 
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